Der Kannibale von Rotenburg
16. Oktober 2007 | Von admin | Kategorie: Gesellschaft
Wie kann das möglich sein? Sexuelle Erregung bei dem Gedanken einen Menschen zu verspeisen. Wie sind solch perverse Phantasien überhaupt zu erklären? Gestern Abend auf RTL gab Armin Meiwes, bekannt als der Kannibale von Rotenburg, sein erstes Interview aus dem Gefängnis, nachdem er 2001 einen Menschen schlachtete und anschließend 20 kg seines Fleisches verspeiste.
Auszüge aus dem Interview mit Armin Meiwes:
Auf die Frage über das Verspeisen seines Opfers:
Antwort: Der erste Bissen war natürlich zunächst erst mal ein komisches, undefinierbares Gefühl, weil, ich hatte mir das ja auch 30 Jahre praktisch herbeigesehnt, dass diese innere Verbindung durch dieses Fleisch perfekt wird. Das Fleisch schmeckt ähnlich wie Schweinefleisch, etwas herber, kräftiger. Es schmeckt recht gut.
Frage: Haben sie Alpträume?
Antwort: Nein!
Frage: Sind Sie jetzt glücklich, daß Sie Herrn Brandes in sich haben?
Antwort: Nach meiner Vorstellung ist er nun auch ein Teil von mir. Das ist ein guter Gedanke.
Seine Mutter habe ihm früher Märchen vorgelesen. Er mochte „Hänsel und Gretel“ und sagte:
„Interessant war, wo dieser Hänsel verspeist werden sollte. Man glaubt auch gar nicht, wie viele Hänsel im Internet herumsausen.“
Armin Meiwes hatte mit hunderten von Männern Kontakt, die die selben sexuellen, perversen Phantasien in sich tragen. Allein in Deutschland seien rund 10 000 Kannibalen und „Opfer“ im Internet aktiv.
Armin Meiwes über die Tötung:
Da hab ich überlegt, soll ich jetzt den Teufel anbeten oder den Gott oder wie auch immer und hab dann Gott um Vergebung gebeten. Ich hab dann praktisch den Mut gefasst, das Messer wieder in die Hand zu nehmen.
Er filmte dann, wie er den Toten zerlegte und 20 kg seines Fleisches aß (Steaks und Gehacktes) und dabei sich sexuell erregte. Anschließend beerdigte er die Überreste im Garten seines Hauses und betete dabei das Vaterunser.
Er bekam lebenslang wegen Mordes, sitzt im Hochsicherheitstrakt und arbeitet in der Wäscherei.
Weiteres Zitat: Ich sehe mich selbst als ganz hilfsbereiten Mann, der anderen immer gerne hilft. Für mich war es normal zu dem damaligen Zeitpunkt. Und jeder, der sich da nicht hineindenken kann, für den ist es etwas Monströses. Im Prinzip bin ich ein ganz normaler Mensch.
Sexualmediziner Prof. Dr. Michael Beier von der Berliner Charité bei RTL: „Er wirkt so stabil und selbstsicher, weil er sich über mindestens 30–35 Jahre mit seiner besonderen Fantasiewelt auseinandergesetzt hat.“
Auszüge von bild.de

Hab ich auch gesehen. Ist eigentlich ein armes Schwein. Komisch ist, dass der noch keine Therapie bekommt. Solchen Menschen sollte geholfen werden und nicht einfach in den Knast gesteckt. Aber vielleicht kommt das Ganze durch den Fernsehbericht ja jetzt in die Gänge. Ach übrigens, tolle Erotik Seite.